| Artikel Inhalt |
|
Kletterer
|
|
Seite 2
|
Seite 1 von 2 Kletternde Pflanzen gibt es in verschienden Gruppen. Viele sind den Gehölzen zuzurechnen, da sie verholzende Triebe ausbilden. Andere sind mehrjährig wie Stauden, sie treiben jedes Jahr neu aus. Es gibt auch einjährige Kletterer. Allen gemeinsam ist ihr schnelles Wachstum.
Hier soll es um die kletternden Gehölze gehen. Sie werden auch Lianen genannt.
Wie bei allen anderen Bäumen und Sträuchern gibt es laubabwerfende und immergrüne Arten.
Kletterpflanzen werden nach der Strategie des Emporklimmens unterschieden.
Selbstkimmer und Wurzelkletterer wachsen an Mauern und Bäumen, ohne eine Rankhilfe zu benötigen. Sie haben spezielle Haftorgane. Meist sind es Haftwurzeln. Wohl am bekanntesten ist Efeu (Hedera helix). Die beiden Arten des Wilden Weins (Parthenocissus tricuspidata und P. quinquefolia) bilden dagegen Haftscheiben an den Enden der verzweigten Ranken.
Weitere Arten sind:
Kletter-Hortensie (Hydrangea petiolaris)
Kletter-Spindelstrauch (Euonymus fortunei var. radicans)
Trompetenblume (Campsis radicans)
Ranker klettern mit Hilfe ihrer spezilaisierten Blattorgane.
Diese sind im Wachstum berührungsempfindlich. Sie legen sich um Zweige, kleine Vorsprünge und auch um eine Rankhilfe herum. Die Pflanze kann sich so abstützen und rasch an Höhe gewinnen.
Beispiele sind:
Waldrebe (Clematis sp.),
Weinrebe (Vitis vinifera) und
Rostrote Rebe (Vitis coignetiae)
|