| Hecken |
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Hecken sind ursprünglich durch bäuerliche Tätigkeit entstanden, entweder als Knickhecken oder als Wallhecken. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts legte man an Parzellengrenzen Hecken als Markierung und Schutz vor menschlichen und tierischen Einflüssen an. Oft wurden Feldsteine und Baumschnitt aufgeschichtet, aus denen so die Lesesteinriegel und Totholzwälle entstanden, die Bestandteile einer Wallhecke sind. Dornige Sträucher wie etwa Schlehe und Weißdorn wurden für Grenzhecken bevorzugt. In der Zeit des Barocks und der Renaissance haben Hecken ihre kunstvollsten Ausformungen erhalten. Bis 10 m hohe Baumwände umgaben die fürstlichen Gärten als lebender Schmuck und grüne Architektur. Ganze Gartenteile bestanden nur aus Hecken. Es entstanden Labyrinthe und Broderiemuster.Heute sind zierende Gärten meist kleiner geworden und dienen einer großen Anzahl von Menschen zum alltäglichen Aufenthalt. Die Ordnung haltende und abgrenzende Aufgabe von Hecken ist geblieben. Häufig haben aber auch Zäune diese Funktion übernommen. Alle Heckenpflanzen haben ein hohes Ausschlagvermögen. Das heißt, sie vertragen starken oder auch häufigen Rückschnitt. Der radikale Rückschnitt alle Triebe ist das „Auf-den-Stock-Setzen“. So wird auf einfache Weise verhindert, dass die Hecken zu Baumreihen aufwachsen. |
Gehölzthemen
Bambus

Hecken sind ursprünglich durch bäuerliche Tätigkeit entstanden, entweder als Knickhecken oder als Wallhecken.
In der Zeit des Barocks und der Renaissance haben Hecken ihre kunstvollsten Ausformungen erhalten. Bis 10 m hohe Baumwände umgaben die fürstlichen Gärten als lebender Schmuck und grüne Architektur. Ganze Gartenteile bestanden nur aus Hecken. Es entstanden Labyrinthe und Broderiemuster.